Zwangsstörung

Leiden Sie unter einer Zwangserkrankung, so kennzeichnet sich diese aus durch:

  • Wiederkehrende unerwünschte Gedanken die als unsinnig oder übertrieben erkannt werden, die sich aber dennoch aufdrängen.
  • und oder zwanghaften Handlungen, die immer gleich ablaufen müssen. Dabei fühlt man sich zu den Handlungen gedrängt. 

Diese Vorstellungen und Handlungen kennen die meisten Menschen von sich selbst, z.B. durch das Prüfen ob der Herd tatsächlich aus ist, obwohl man eigentlich weiß, dass man gerade abgeschlossen hat.

 

Von einer Störung spricht man erst wenn diese Verhaltensweisen andauernd wiederholt werden und den Alltag beeinträchtigen. 

 

Hinter Zwangshandlungen stecken oft Ängste, starke Befürchtungen, Unbehagen oder Ekel welche durch Zwangsgedanken ausgelöst werden.

 

Das unangenehme Gefühl und die bestehenden Sorgen werden mit ritualisierten Verhaltensweisen verdrängt. 

 

Dabei spielt die Art und Weise wie auf die Umwelt reagiert wird eine große Rolle. Zwänge entstehen aus dem Gefühlsleben. Normalweise bildet sich diese in der Kindheit. Haben Sie gelernt Gefühle zu unterdrückt, konnte der Umgang damit nicht vollständig erlernt werden. Unbewusste Abwehrmechanismen wurden statt dessen zur Abwehr von Gefühle eingesetzt. Somit entsteht im Erwachsenenalter eine "Gefühlslücke", die durch Wiederholungen manifestiert werden. 

 

Nach längerer Erkrankung sind die Zwänge oft Teil des Lebens geworden. Das Gefühl für diese Sinnlosigkeit ist dabei verloren gegangen. Zum Teil schwingt auch Scham mit und eine Tentenz diese zu verbergen. Die ersten Symptome treten oft in der Kindheit sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen auf. Oft zwischen dem 12. bis 14. oder 20. bis 22. Lebensjahr.

 

Abzugrenzen ist die Zwangsstörung von der zwanghaften Persönlichkeitsstörung, wobei ein kleiner Teil der Betroffenen auch eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung aufweisen.

 

Beispiele einer Zwangsstörung:

  • Waschzwang und Putzzwang
  • Kontrollzwang
  • Zählzwang und Wiederholungszwang
  • Perfektionsszwang oder Langsamkeitszwang
  • Ordnungszwang
  • Horten und Sammeln

 

 

 

Behandlung

Ist Ihr Leidensdruck sehr hoch? Können Sie Ihren Alltag kaum noch bewältigen, fühlen Sie sich hilflos und Ihren Zwängen ausgeliefert? Dann ist es Zeit, sich Unterstützung zu holen, denn Hilfe zu holen ist keine Schwäche. Oft braucht es jemand von außen der Sie reflektiert und Ihre neuen Bewältigungsstrategien aus dem Innersten freilegtDazu verwende ich ganzheitliche, systembezogene und lösungsorientierte Verfahren an.

 

 

Ich bin gerne für Sie da -

begleite Sie bis Ihre Gefühlswelt wieder im Einklang mit Ihnen ist! 

 

 

 

Meine Behandlungsverfahren

 

abgängig von Ihrer Vorgeschichte, den Symptomen und Ihrer Zielsetzung:

 

 

Kontakt:

 

Helga Proszamer

07031 / 789 64 55

h.proszamer@gesundheitshaus-impuls.de

www.heilpraktiker-sindelfingen.de

 
 
Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten
Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
Mitgliedsnummer: 28226

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